In Isfahan

Die Si-o-se Pol (33-Bogen-Brücke) – außerhalb des Iran auch als Allah-Verdi-Khan-Brücke bekannt – in der iranischen Großstadt Isfahan ist eine von elf Brücken über den Zayandeh Rud . Sie ist für den Autoverkehr gesperrt.

Die Brücke wurde in der Safawiden-Zeit erbaut und gilt als Meisterwerk dieser Epoche. Sie wurde 1602 durch Schah Abbas I. in Auftrag gegeben und von seinem Kanzler Allahverdi Khan, einem Iraner georgischer Abstammung gebaut. Im Auftrag von Schah Abbas I. sollte die Brücke ein Stadtviertel bekannt als “Vier Gärten” mit den königlichen Gärten Hazar Jaribs und dem Armenierviertel von Dschulfa am Südufer des Flusses verbinden. Si-o-se Pol ist ein zweistöckiges Viadukt, konzipiert als Ziegelbau auf Steinpfeilern. Sie ist 290,4 Meter lang und 13,5 Meter breit. Sie besteht – wie der Name sagt (persisch Sioseh = 33) – aus 33 Bögen. Der Hauptverkehrsweg wird zu beiden Seiten von überdachten Arkaden eingefaßt. Breite Treppen führen zu den Promenaden, welche längs der gesamten Brücke verlaufen. Am Ende, befindet sich ein deutlich größerer Bogen, in dem ein Teehaus eingerichtet ist. Ursprünglich sollen Fresken die Innenwände geziert haben. Diese wurden aber abgetragen, da sie als obszön empfunden wurden.

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